18.11.2019

Darf man noch fliegen? Experten diskutieren “The Future auf Air Travel” beim Roadmap 2050 Future Talk

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Roadmap 2050 Talk "The Future of Air Travel": (vlnr) Robert Machtlinger (CEO FACC), Valerie Hackl (Geschäftsführerin Austro Control), Niko Pelinka (Kobza Media), Julian Jäger (Vorstand Flughafen Wien), Alexis von Hoensbroech (CEO Austrian Airlines)

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Wien, 18. November 2019. Fliegen in Zeiten der Klimakrise? Immer mehr (Billig-) Flieger, immer weniger (Luft-)Raum? Gemeinsam mit dem Flughafen Wien, FACC und der Austro Control lud die Austrian Roadmap 2050, die Medien- und Veranstaltungs-Plattform der Agentur alpha_z, hochkarätige Expertinnen und Experten zum Talk in den VIP-Terminal des Wiener Flughafens um Fragen wie diese zu diskutieren. In einem breiten Dialog von Industrie, Flugsicherung, Airlines und Flughafen wurde über die Zukunft der Luftfahrt gesprochen.

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In Zeiten von FridaysforFuture und steigendem Klimabewusstsein in Gesellschaft und Bevölkerung steht oft auch das Fliegen in der Kritik. Doch ist Fliegen wirklich so klimaschädlich? Und wer kann einen Beitrag für ökologischere Luftfahrt leisten?

Die Flughafen Wien Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger skizzierten beim Roadmap Future Talk die Herausforderungen und Prognosen aus der internationalen Luftfahrt. Es müsse auf jeden Fall ein Umdenken stattfinden, um nachhaltiger zu werden, sowohl in der Branche gesamt als auch bei jedem einzelnen. "Natürlich ist die Branche gefordert, die Luftfahrt nachhaltiger zu gestalten, wie zum Beispiel durch synthetische Kraftstoffe, moderne Flugzeuge oder effiziente Abläufe am Boden und in der Luft”, erklärte Julian Jäger.

Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech sieht es ähnlich: „Wir brauchen klimaneutrale Treibstoffe! Aber auch mit dem aktuellen Stand der Technik kann der Flugverkehr deutlich nachhaltiger werden. In Summe ist die Weltflotte nämlich sehr alt. Durch modernere Flugzeuge kann man Schadstoffe reduzieren.

Robert Machtlinger, CEO der FACC, bestätigte, dass bereits verfügbare Technologien den Luftverkehr deutlich nachhaltiger machen. „Um hier noch besser zu werden, wünsche ich mir von der Politik Investitionen und Subventionen, um hier weiter große Fortschritte zu machen. Man darf nämlich nicht vergessen, dass die Entwicklung eines Flugzeuges etwa 30 Milliarden Euro kostet“, so Machtlinger.

Valerie Hackl, Geschäftsführerin der Austro Control, warnte davor, die Klimadebatte verkürzt darzustellen – insbesondere beim Thema Fliegen. Der Luftverkehr mache in Österreich nur wenige Prozent der Emissionen aus. “Unser Hebel ist natürlich jener, die Streckenführung effizient durchzuführen und die Abläufe in der Luft so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Staugefahr in der Luft?
Die Zahl der Passagiere in der Luft steigt ständig, so auch die Zahl der Flieger und der Airlines. Vor allem Billigairlines sorgen auf der Kurz- und Mittelstrecke für ein deutliches Passagierwachstum in der Luft. Dazu kommen neue Herausforderungen in Form von Drohnen und Flugtaxis.

Wir haben bereits europaweit Stau in der Luft! Neben Nachhaltigkeit ist das Thema Kapazitäten die zweite große Herausforderung im Luftverkehr“, erklärte Elisabeth Landrichter, Gruppenleiterin Luft im Verkehrsministerium. Sowohl auf nationaler Ebene als auch auf europäischer Ebene sei aber bereits einiges passiert. „Man hat Flugrouten angepasst, um gewisse Gebiete in Europa zu entlasten. Es gibt auch noch vorhandene Kapazitäten. Es geht jetzt darum, diese bestmöglich zu nutzen und genau hier muss man steuernd eingreifen“, so Landrichter.

Roland Falb, Managing Partner von Roland Berger, skizzierte den Drohnenbetrieb in den nächsten Jahren. In zehn Jahren etwa würden Drohnen den Verkehr als Airport Shuttle zwischen Flughafen und umliegenden Stadtzentren sinnvoll abwickeln können. In Graz möchte man genau so eine Verbindung zwischen der Stadt und dem Flughafen testen, erklärte Wolfgang Malik, CEO Graz Holding und Präsident des österreichischen Aero-Club.

Falb erklärte aber, dass es sich bei Drohnen nicht um ein Massentransportmittel handelt. Roland Berger geht in einer Studie davon aus, dass es im Jahr 2030 nur in etwa 10.000 Drohnen-Passagiere pro Jahr geben wird; im Jahr 2050 sollen es 100.000 sein.



Mit der Austrian Roadmap 2050 haben die Kobza Media Group und die Österreichische Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft (ÖVG) eine Medien- und Veranstaltungs-Plattform für führende Unternehmen der Mobilitäts- und Infrastruktur-Branche geschaffen, die Verantwortung für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich übernehmen.
Als Teil der PR- und Content-Agentur alpha_z setzt die Austrian Roadmap 2050 über die hauseigenen Kanäle, zielgerichtete Medialisierungen und ein Netzwerk aus den maßgeblichen EntscheiderInnen des Landes wesentliche Schwerpunkte für den Fahrplan der Republik. roadmap2050.at


alpha_z ist eine eigentümergeführte PR- und Content-Agentur mit Sitz in Wien. Als Teil der Kobza Media Group ist alpha_z auf strategische Kommunikationsberatung, Content Development, datengestützte PR, Events, Social Media und Digitalkampagnen spezialisiert. alpha_z ist Österreich-Affiliate des weltweiten PR-Netzwerkes Weber Shandwick. alpha-z.at

 
Rückfragehinweis:
Isabel Ungar
alpha_z Kommunikationsberatung
T: +43 1 522 55 50-311
M: +43 664 254 27 80
E: isabel.ungar@alpha-z.at
http://alpha-z.at

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Mag. Isabel Ungar
Consultant

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E isabel.ungar@alpha-z.at

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