Meldungsübersicht
Bemühungen zur Aufweichung der EU-Gentechnikgesetzgebung verstossen gegen Interesse von Konsumenten, Landwirtschaft und Lebensmittelhersteller.
Wien/Brüssel, 18. November 2019 – Die ARGE Gentechnik-frei, Interessensvertretung von weit über 200 österreichischen Unternehmen aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -handel, kritisiert heute bekannt gewordene, allfällige Pläne der EU-Kommission (speziell: „Farm to Fork“-Strategie von Frans Timmermans) auf das Allerschärfste. „Konsumenten wollen ganz klar keine Gentechnik im Essen; Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie wollen ohne Gentechnik arbeiten; der Lebensmittelhandel will keine gentechnisch veränderten Produkte verkaufen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Verfahren der ‚Neuen Gentechnik‘. Unbestrittene Grundlage dafür ist das EU-Gentechnikrecht. Allen Bestrebungen, die Verfahren der Neuen Gentechnik aus der geltenden EU-Gentechnik-gesetzgebung herauszulösen, erteilen wir eine klare Absage“, erklärt Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei. 
Österreichs KonsumentInnen wollen keine Lebensmittel aus Neuer Gentechnik – Bundesregierung soll sich bei EU für strenge Regelung Neuer Gentechnik einsetzen

Wien, 7. Oktober 2019 – Kontrolliert Gentechnik-freie Lebensmittel, mit dem grünen Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“, sind zum wichtigen Erfolgsfaktor und Qualitätsstandard für österreichische Produkte geworden. Dies zeigt eine brandaktuelle Marktforschungsstudie zum Thema „Einkaufsverhalten und Einstellung zu Gentechnik“: Für 85,2% der Befragten ist Gentechnik-Freiheit ein wichtiger Aspekt beim Einkauf. Die aktuell europaweit intensiv diskutierten Verfahren der Neuen Gentechnik (CRISPR/Cas, TALEN, Zink-finger Nukleasen etc.) werden klipp und klar abgelehnt: Sie sollen genauso streng kontrolliert werden wie bisherige Gentechnik (84,1%). 69,3% der Befragten wollen derartige Produkte nicht auf dem Markt sehen. 94% der Befragten wollen, dass sich die Bundesregierung bei der EU für eine strenge Regelung der Neuen Gentechnik einsetzt.
(CAWI marketagent.com; n = 1.002; Zeitraum: 23.9.–29.9.2019)
Österreich als europäischer Vorreiter bei Lebensmittel ohne Gentechnik

Wien, 24. September 2019. Vom 7.–19. Oktober begeht beinahe der gesamte österreichische Lebensmittelhandel die „Gentechnik-freien Wochen 2019“. Dabei stehen Konsumenteninformation über Produktionsform und Vorteile Gentechnik-freier Lebensmittel sowie spezielle Gentechnik-freie Angebote im Vordergrund. Mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro und wachsenden Erfolgschancen im Export ist „Ohne Gentechnik hergestellt“ zum Erfolgsrezept für Österreichs Lebensmittel geworden. 

Ein Jahr nach EuGH-Urteil zu Neuer Gentechnik: ARGE Gentechnik-frei und LEH fordern von der neuen EU-Kommission die zügige Umsetzung des Urteils
Wien/Berlin/Brüssel, 24. Juli 2019 – Vor einem Jahr, am 25. Juli 2018, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einer vielbeachteten Entscheidung die Verfahren der neuen Gentechnik wie z.B. CRISPR/Cas sowie die aus ihnen gewonnenen Produkte sehr klar als Gentechnik eingestuft. Damit unterliegen auch die Verfahren der neuen Gentechnik den seit Jahren bewährten Anforderungen der EU-Gentechnikgesetzgebung: Es gelten das Vorsorgeprinzip, die Notwendigkeit einer Risikoabschätzung vor jeder Marktzulassung und die Kennzeichnungspflicht.
Bisherige EU-Kommission könnte vor ihrer Ablösung noch viele strittige Zulassungen erteilen

23. Mai 2019 / Über 40 Organisationen aus den Bereichen Wissenschaft, Umwelt-schutz, Lobby-Kontrolle, Lebensmittelproduktion und Landwirtschaft haben heute einen gemeinsamen Brief veröffentlicht. Sie warnen davor, dass die derzeitige EU-Kommission vor dem Herbst noch rund ein Dutzend Zulassungen für Gentechnik-Pflanzen erteilen könnte, obwohl deren Risikobewertung wissenschaftlich unzureichend ist. 
75 Unternehmen aus 10 Ländern – 144,2 Mrd Euro Gesamtumsatz - fordern Absicherung der Gentechnik-freien Produktion

Brüssel / Wien / Berlin, 28. November 2018 - 75 Unternehmen der Gentechnik-freien Lebens- und Futtermittelwirtschaft aus 10 europäischen Ländern, darunter Branchen-Leader wie EDEKA, REWE, SPAR, praktisch alle österreichischen Molkereien sowie zahlreiche Fleisch- und Futtermittelbetriebe begrüßen in einem Offenen Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die klaren rechtlichen Zielvorgaben, die sich aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Neuen Gentechnik vom 25. Juli 2018 ergeben. Sie fordern die EU-Kommission auf, die als Folge des Urteils notwendigen Maßnahmen zur Absicherung der Gentechnik-freien Produktion in Europa zügig umzusetzen. Die unterzeichnenden Unternehmen haben 2017 einen Gesamtumsatz von 144,2 Mrd. Euro erwirtschaftet und beschäftigen 833.000 Mitarbeiter.
Weitere Meldungen laden

Willkommen

in unserem Online-Presse-Center für Medien und Journalisten mit allen Meldungen und Downloads zu unserem Unternehmen und unseren Produkten.


Anmelden

Sie wollen unsere aktuellen Medienmitteilungen automatisch per E-Mail erhalten? Dann tragen Sie einfach Ihre Daten in unseren Presseverteiler ein:

Zum Presseverteiler