Meldungsübersicht
Greenpeace und ARGE Gentechnik-frei fordern sofortige Anwendung für Gentechnik-Kontrollen von Importen nach Österreich

Wien, 7. September 2020 – Greenpeace und die ARGE Gentechnik-frei veröffentlichen heute gemeinsam mit weiteren Organisationen, Gentechnik-frei-Verbänden sowie der Handelskette SPAR die weltweit erste Open- Source-Nachweismethode für eine Pflanze, deren Erbgut mit einem Verfahren der „neuen“ Gentechnik (Genome Editing) verändert wurde. Die Methode dient dem Nachweis einer gentechnisch veränderten Rapssorte, die mittels Genome Editing hergestellt wurde. Sie widerlegt die Behauptungen der Gentechnik-Industrie und einiger europäischer Behörden, dass mittels „neuer“ Gentechnikverfahren hergestellte Nutzpflanzen zumeist nicht von natürlich gezüchteten unterschieden und daher nicht nach geltendem EU-Gentechnikrecht reguliert werden können. Greenpeace und die ARGE Gentechnik-frei fordern die österreichische Bundesregierung auf, das neue Open-Source-Nachweisverfahren unverzüglich in der Lebensmittelkontrolle einzusetzen, um eine illegale Kontamination von Importen mit neuen Gentechnik-Pflanzen zu verhindern.
ARGE Gentechnik-frei mit vier umfassenden “White Paper“ zu den Kernfragen und Risiken der neuen Gentechnik
Wien, 23. Juli 2020. Am Samstag, den 25. Juli jährt sich zum zweiten Mal das vielbeachtete Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu den Verfahren der neuen Gentechnik. Im Juli 2018 stellten Europas oberste Richter klar: Auch die Verfahren der neuen Gentechnik sind als Gentechnik zu betrachten und unterliegen damit denselben Regeln zu Risikoprüfung, Zulassungsverfahren, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnungspflicht. Zum Jahrestag fordert die ARGE Gentechnik-frei eine rasche und konsequente Umsetzung des EuGH-Urteils und eine Forschungsoffensive für Nachweismethoden für die neue Gentechnik. Vier neue „White Paper“ der ARGE Gentechnik-frei geben umfassenden Einblick in die Kernfragen und Risiken der neuen Gentechnik.
Bemühungen zur Aufweichung der EU-Gentechnikgesetzgebung verstossen gegen Interesse von Konsumenten, Landwirtschaft und Lebensmittelhersteller.
Wien/Brüssel, 18. November 2019 – Die ARGE Gentechnik-frei, Interessensvertretung von weit über 200 österreichischen Unternehmen aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -handel, kritisiert heute bekannt gewordene, allfällige Pläne der EU-Kommission (speziell: „Farm to Fork“-Strategie von Frans Timmermans) auf das Allerschärfste. „Konsumenten wollen ganz klar keine Gentechnik im Essen; Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie wollen ohne Gentechnik arbeiten; der Lebensmittelhandel will keine gentechnisch veränderten Produkte verkaufen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Verfahren der ‚Neuen Gentechnik‘. Unbestrittene Grundlage dafür ist das EU-Gentechnikrecht. Allen Bestrebungen, die Verfahren der Neuen Gentechnik aus der geltenden EU-Gentechnik-gesetzgebung herauszulösen, erteilen wir eine klare Absage“, erklärt Florian Faber, Geschäftsführer der ARGE Gentechnik-frei. 
Österreichs KonsumentInnen wollen keine Lebensmittel aus Neuer Gentechnik – Bundesregierung soll sich bei EU für strenge Regelung Neuer Gentechnik einsetzen

Wien, 7. Oktober 2019 – Kontrolliert Gentechnik-freie Lebensmittel, mit dem grünen Qualitätszeichen „Ohne Gentechnik hergestellt“, sind zum wichtigen Erfolgsfaktor und Qualitätsstandard für österreichische Produkte geworden. Dies zeigt eine brandaktuelle Marktforschungsstudie zum Thema „Einkaufsverhalten und Einstellung zu Gentechnik“: Für 85,2% der Befragten ist Gentechnik-Freiheit ein wichtiger Aspekt beim Einkauf. Die aktuell europaweit intensiv diskutierten Verfahren der Neuen Gentechnik (CRISPR/Cas, TALEN, Zink-finger Nukleasen etc.) werden klipp und klar abgelehnt: Sie sollen genauso streng kontrolliert werden wie bisherige Gentechnik (84,1%). 69,3% der Befragten wollen derartige Produkte nicht auf dem Markt sehen. 94% der Befragten wollen, dass sich die Bundesregierung bei der EU für eine strenge Regelung der Neuen Gentechnik einsetzt.
(CAWI marketagent.com; n = 1.002; Zeitraum: 23.9.–29.9.2019)
Österreich als europäischer Vorreiter bei Lebensmittel ohne Gentechnik

Wien, 24. September 2019. Vom 7.–19. Oktober begeht beinahe der gesamte österreichische Lebensmittelhandel die „Gentechnik-freien Wochen 2019“. Dabei stehen Konsumenteninformation über Produktionsform und Vorteile Gentechnik-freier Lebensmittel sowie spezielle Gentechnik-freie Angebote im Vordergrund. Mit einem geschätzten Marktvolumen von rund 1,5 Mrd. Euro und wachsenden Erfolgschancen im Export ist „Ohne Gentechnik hergestellt“ zum Erfolgsrezept für Österreichs Lebensmittel geworden. 

Ein Jahr nach EuGH-Urteil zu Neuer Gentechnik: ARGE Gentechnik-frei und LEH fordern von der neuen EU-Kommission die zügige Umsetzung des Urteils
Wien/Berlin/Brüssel, 24. Juli 2019 – Vor einem Jahr, am 25. Juli 2018, hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einer vielbeachteten Entscheidung die Verfahren der neuen Gentechnik wie z.B. CRISPR/Cas sowie die aus ihnen gewonnenen Produkte sehr klar als Gentechnik eingestuft. Damit unterliegen auch die Verfahren der neuen Gentechnik den seit Jahren bewährten Anforderungen der EU-Gentechnikgesetzgebung: Es gelten das Vorsorgeprinzip, die Notwendigkeit einer Risikoabschätzung vor jeder Marktzulassung und die Kennzeichnungspflicht.
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